| |
|
← Zurück zur Nachrichten Seite
September 2008
Atemberaubende Szenen und eine faszinierende Geschichte beenden den deutsch-amerikanischen Friendship Month 2008
Der Film "Am Limit" von Regisseur und Oscargewinner Pepe Danquart hat am Dienstag, 30. September, den diesjährigen Friendship Month beendet.
Der Film erzählt die Geschichte der Huber Bürder aus Bayern, zwei der weltbesten Kletterer, die an "The Nose" im Yosemite National Park den Rekord im Speedclimbing bezwingen wollen. "The Nose", auch als "El Capitan" bekannt, ist eine 1000-Meter hohe, fast senkrechte Granitwand und zählt zu den schwierigsten Kletterrouten der Welt. Ein geübter Kletterer braucht etwa vier bis fünf Tage, um die Wand zu bezwingen. Die Hubers wollten es in weniger als 2 Stunden und 48 Minuten schaffen.
Der Film ist allerdings keine reine Dokumentation übers Klettern, sondern beleuchtet auch den meschlichen Aspekt, der im Hintergrund liegt. Denn während die Brüder versuchen zu erklären, warum sie immer wieder ihr Leben am Berg riskieren, wird eine Lektion für jeden klar: Selbst wenn etwas am Anfang unmöglich erscheint, so kann man es oft doch erreichen. Doch dazu ist viel Durchhaltevermögen, Aufwand und auch Schmerz nötig. Außerdem muss man sich meist seinen Ängsten stellen, um das Ziel zu erreichen.
Das Publikum, das zum Großteil selbst aus Kletterern bestand, bestaunte nicht nur die Geschwindigkeit, mit der die Hubers die Wand hinaufliefen, fast als wäre es nicht mehr als ein Hügel. Auch die Bilder des Films faszinierten alle. Viele nutzten nach der Vorstellung die Möglichkeit, dem Regisseur Pepe Danquart Fragen über seine Arbeit zu stellen. Dabei erzählte Danquart bereitwillig von den Schwierigkeiten, das Equipment und die Crew in die Wand zu bringen, seinen Sorgen um die Sicherheit der Kletterer und Kameraleute, und anderen Problemen, die auftauchten. Aber er berichtete auch von den glücklichen Zufällen. So traf er in einem Café Chongo, einen legendären Kletterer, der als Obdachloser im Yosemite Valley lebte. Ein Interview mit Chongo gab dem Film letztendlich sogar den Anfang und den Schluss.
Der Film ist auf DVD verfügbar und auch eine Version mit einem "Making Of" ist im Handel. Der Abend in New York wurde auch vom deutschen Fernsehsender "Deutsche Welle" gesponsert.
|